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Webdesign für Selbstständige

Neun Schritte, mehr benötigt es meist nicht, um ein professionelles Webdesign für Selbstständige zu erstellen.
Datum
12. Januar 2023
Lesezeit
7 Minuten
Hilfe benötigt?
Webdesign für Selbstständige

Egal, ob du Freiberufler bist, einen produzierendes Unternehmen besitzt oder ein Start-up-Unternehmen gegründet hast. Eine durchdachte Website ist für den digitalen Erfolg deines Unternehmens unerlässlich. In unserer Agentur haben wir über 100 Websites für KMU erstellt und vermarktet. Dabei konnten wir ein paar Erfahrungen beim Webdesign für Selbstständige sammeln.

Wenn du eine neue Website für dein Unternehmen erstellen oder deine bestehende Website effektiver gestalten willst, findest du hier die 9 wichtigsten Schritte, um den Ablauf so einfach wie möglich zu machen. Sie sollen dir helfen, deine Website richtig zu positionieren und strukturieren. Also lass uns nicht lange zögern und direkt loslegen.

Die Auswahl der Domain

Dein Domainname, auch bekannt als deine Website-Adresse, ist oft der Einstiegspunkt zu deiner Website. Es ist wichtig, dass er leicht zu konsumieren ist, sowohl für die Benutzerfreundlichkeit als auch für die Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Oftmals wird die Findung des richtigen Domainnamens zu kompliziert gesehen. Hier sind einige Tipps, wie du einen optimalen Domainnamen findest:

Er soll leicht zu buchstabieren sein. Versuche, keine umgangssprachlichen, erfundenen oder extrem esoterischen Wörter zu verwenden.

Halte ihn so kurz wie möglich. Je kürzer er ist, desto leichter ist er zu merken und richtig zu schreiben.

Verwende die richtige Domainendung. Versuche eine .de-Domain zu verwenden (im Gegensatz zu .net, .co usw.)

Vermeide Zahlen und Bindestriche. Sie sind schwer zu merken und weniger elegant als reine Wortdomänennamen und können beim Aussprechen des Domänennamens missverstanden werden.

Halte die Adresse allgemein, um zukünftiges Wachstum zu ermöglichen. Amazon.de ist zum Beispiel eine viel breitere Website-Adresse als bücher-online-kaufen.de
Sorge dafür, dass sie einprägsam ist. Bei der Vielzahl von Websites im Internet ist es wichtig, dass der Name deiner Website einprägsam ist, damit sich die Leute daran erinnern, wie sie sie in Zukunft erreichen können.

Recherchiere den Domainnamen. Google ihn, um herauszufinden, ob eine ähnliche Website-Adresse bereits online existiert, und suche bei der DPMA, um sicherzustellen, dass er keine eingetragenen Marken enthält.

Sicheres & skalierbares Webhosting

Ein Website-Hoster ist ein Unternehmen, das die notwendigen Technologien und die Dienstleistungen anbietet, damit eine Website im Internet angezeigt werden kann. Du verbindest deinen Domainnamen mit einem Hosting-Provider, sodass die Nutzer/innen, wenn sie deine Website-Adresse besuchen, deine Website sehen, die du auf deinem Hosting-Konto gespeichert hast.

Hosting-Dienste können zwischen €2 und €100+ pro Monat kosten, je nachdem, welche Art von Technologie und Support du wählst. In der Regel bekommst du einen Rabatt, wenn du ein Jahresabonnement statt eines Monatsabonnements kaufst.

Hier sind einige Richtlinien für die Auswahl eines guten Website-Hosting-Angebots:

Obwohl du ein „Shared Server“-Hostingpaket für nur 2 € pro Monat bekommen kannst, würden wir dir davon abraten. Shared Hosting bedeutet, dass du einen Server und seine Ressourcen mit anderen Kunden teilst, was die Leistung deiner Website beeinträchtigen kann.

Ein „dediziertes Server“-Hosting ist die teuerste Option – die Kosten können zwischen 100 und 2.000 € pro Monat liegen, aber er sorgt dafür, dass deine Website zuverlässig funktioniert. Ein dedizierter Server bedeutet, dass der physische Server komplett für deine Website reserviert ist; daher gehören alle Ressourcen dir und es ist sicherer als ein Shared-Hosting-Angebot.

Der Kompromiss ist ein „Virtual Private Server“ (VPS)-Hosting, der das Beste aus beiden Welten verbindet. Die Kosten liegen zwischen 20 und 50 Euro pro Monat, was in Relation ziemlich preiswert ist. Ein VPS ist ein großer Server, der so konfiguriert ist, dass er in mehrere kleine Instanzen separiert wird. Er dient als solider Mittelweg zwischen Budget-Lösungen und dedizierten Webservern.

Doch nicht nur das, es gibt noch ein paar Punkte, auf die du bei der Auswahl eines Hostinganbieters achten solltest.

Vergewissere dich, dass dein Hosting-Unternehmen über einen Telefon- und/oder Chat-Support verfügt, damit dir bei Problemen schnell geholfen werden kann. Der E-Mail-Support kann oft zu lange dauern und frustrierend sein, wenn ein Problem sofort gelöst werden muss. Telefonischer Support ist am besten, aber auch ein Chat funktioniert gut.

Informiere dich über die Sicherheitsvorkehrungen des Servers, den du in Betracht ziehst. Du solltest in der Lage sein, über das Secure File Transfer Protocol (SFTP) auf deinen Server zuzugreifen. Es sollten täglich Sicherungskopien der Inhalte deines Servers erstellt werden. Außerdem sollte es eine einfache Methode geben, um SSL-Zertifikate (Secure Sockets Layer) mit einem oder zwei Klicks zu installieren.

Vergewissere dich, dass dein Hosting-Unternehmen regelmäßige Sicherheitswartungen durchführt. Idealerweise hat dein Hosting-Unternehmen ein veröffentlichtes Sicherheitsprotokoll, das du einsehen kannst, damit du weißt, wie es seine Server schützt.

Einige beliebte Website-Hosting-Unternehmen sind: 

GoDaddy
IONOS
Strato
Hosteurope 
Webgo

Wertversprechen deines Unternehmens

Bevor du mit dem eigentlichen Design deiner Website loslegst, gibt es noch eine grundlegende Frage zu klären:

Was ist das übergreifende Wertversprechen deines Unternehmens?
Was bietest du an?
Für wen bietest du es an?
Welchen konkreten Mehrwert bringt es deinem Kunden?

Es ist wichtig, dass deine Nutzer auf den ersten Blick verstehen, wer du bist und was du tust. Sie sollen auf dem sofort erkennen, auf wessen Website sie sich gerade bewegen und welchen Mehrwert sie davon haben.

Zu diesem Zweck haben Conversion-optimierte Websites meist ein klar kommuniziertes Wertversprechen. Hier ein paar Beispiele.

Das Projektmanagement Tool Asana begrüßt seine Kunden mit folgendem Satz:
“Ob einzelne Aufgaben oder Großprojekte – Asana organisiert Ihre Arbeit so, dass alle wissen, was, warum und wie erledigt werden soll.”

Oder ein anderes Beispiel von Google Workspace:
“Effizient im Team kommunizieren, Inhalte erstellen und zusammenarbeiten. Mit unserer flexiblen und innovativen Lösung steigern Sie Ihre Produktivität – ob als Einzelperson oder als Organisation.“

Die Freelancer Plattform Fiverr hält es hingegen ganz kurz:
“Finde professionelle Freelancer für dein Unternehmen”

Dieses Wertversprechen wird sich durch deine gesamte Website ziehen, vom ersten Element auf der Startseite bis zu den individuellen Unterseiten für deine Dienstleistungen.

Achte zusätzlich darauf, dass jederzeit eine Seite zu erreichen ist, die weitere Informationen zu deinem Unternehmen enthält. Transparenz schafft Vertrauen und hilft Kunden, dein Unternehmen zu verstehen.

Auswahl des Content-Management-Systems

Ein Content-Management-System (CMS) ist eine Software, die zur Erstellung und Verwaltung digitaler Inhalte verwendet wird. Ein gutes CMS hilft dir bei der Pflege deiner Website. Dabei brauchst du meistens nicht viel technisches Wissen, um es zu benutzen. Du solltest ein CMS wählen, das auf deine individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Verschiedene Systeme werden aus unterschiedlichen Gründen eingesetzt, z. B. wegen der Benutzerfreundlichkeit, der Komplexität und des Budgets.

Hier eine schnelle Übersicht, über die beliebtesten Content-Management-Systeme im deutschsprachigen Raum:

WordPress: WordPress ist das beliebteste CMS der Welt. Es hat eine große, aktive Support-Community und viele nützliche Plug-ins, mit denen du die Funktionen deiner Website erweitern kannst. Außerdem ist es kostenlos und relativ einfach zu installieren. Die meisten Website-Entwickler sind damit vertraut, sodass es nicht schwer ist, eine Person oder Agentur zu finden, die an deiner Website arbeiten kann. Normalerweise empfehlen wir kleinen Unternehmen, ihre Websites mit WordPress zu erstellen, weil es so flexibel und erweiterbar ist. Die größte Schwäche von WordPress ist seine Sicherheit. Weil es so beliebt ist, wird es von Hackern am häufigsten angegriffen. Deine WordPress-Website muss regelmäßig gewartet und gesichert werden, damit sie nicht gehackt wird.

Typo3: Typo3 wird vor allem von großen Unternehmen und Organisationen genutzt. Einige der Gründe, warum Typo3 so beliebt ist, sind Flexibilität, native Multilingualität, und große Skalierbarkeit. Außerdem bietet Typo3 ein starkes Sicherheitsmodell, das es Benutzern ermöglicht, ihre Inhalte und Daten sicher zu verwalten. Es bietet auch die Möglichkeit, Benutzerrollen und Berechtigungen zu verwalten, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Personen auf bestimmte Inhalte zugreifen können.

Squarespace: Squarespace ist ein Dienst, den du monatlich oder jährlich abonnierst und der die Erstellung von Websites und Blogs zu einem einfachen „Drag and Drop“-Erlebnis macht. Squarespace beinhaltet Website-Design, Entwicklung, Software-Wartung, Metriken, einen Domainnamen mit Jahresabonnement, SSL-Sicherheit, 24/7-Support und unbegrenzte Bandbreite und Speicherplatz. Es ist besonders für Kreative geeignet und bietet dir erstklassige Designvorlagen. Wenn du ein knappes Budget hast, eine einfache und schöne Website brauchst, dir aber keinen Website-Designer leisten kannst, ist dies ein großartiger Service für dich.

WIX: WIX ist Squarespace sehr ähnlich, aber es ist etwas benutzerfreundlicher. Es wird ein monatliches, aber kein jährliches Abonnement angeboten und bietet ähnliche Funktionen. WIX ist auch ein Drag-and-Drop-Builder – du kannst Elemente frei auf die Seite ziehen und ablegen; im Vergleich dazu ist Squarespace stärker strukturiert, was das Ziehen und Ablegen auf der Seite angeht. Die Lernkurve bei WIX ist noch einfacher als bei Squarespace. Wenn du also schnell eine Website veröffentlichen musst, ist WIX vielleicht die beste Option für dich.

WIX und Squarespace scheinen intuitiver und anfängerfreundlicher als WordPress oder Typo3, aber es gibt nicht annähernd so viele Erweiterungsmöglichkeiten. Wenn du jedoch gar keine technischen Kenntnisse hast, wenig Budget zur Verfügung hast und eine schnelle und einfache Möglichkeit suchst, eine Website zu erstellen, sind die beiden Website-Builder eine gute Wahl. Für ein wirklich professionelles Webdesign für Selbstständige würden wir persönlich nicht auf sie zurückgreifen.

Design & Layout deiner Website

Eine ansprechende Gestaltung ist das A und O für eine erfolgreiche Website. Um die visuelle Oberfläche deiner Seite zu verbessern, solltest du darauf achten, dass die Navigation ansprechend und nutzerfreundlich ist. Und obwohl es kaum möglich ist Gestaltungsrichtlinien in ein paar Sätzen zu erklären, hier ein paar grundlegende Tipps, die du beachten solltest:

  • Verwende ansprechende Grafiken und leicht lesbare Schriftarten, die zu deiner Marke passen.
  • Optimiere die Bilder für schnelles Laden, langsame Seiten beeinflussen die Performance der Website
  • Schau dir die Konkurrenz an, um herauszufinden, welche Informationen relevant sind.
  • Kenne deine Zielgruppe und gestalte die Seite entsprechend ihren Erwartungen.
  • Erstelle ein intuitives Navigationsmenü, damit die Nutzer schnell ihr Ziel erreichen können.
  • Verwende Farben und Schriftarten, die zur Marke passen und ein konsistentes Design erzeugen.
  • Verwende responsives Design, damit die Website auf verschiedenen Geräten optimal dargestellt wird.
  • Integriere soziale Medien, um es den Nutzern zu erleichtern, deine Inhalte zu teilen und zu interagieren.

Ein gutes und durchdachtes Webdesign für Selbstständige ist kein komplexer Prozess, kann aber einiges an Erfahrung benötigen. Solltest du während des Designprozesses Hilfe benötigen, sende uns eine kurze Nachricht.

Optimierung für die Suchmaschinen

Du hast bestimmt schon mal von SEO gehört. Dies ist eine der populärsten Methoden, um interessierte Besucher auf deine Website zu leiten.

Im Grundgedanken beschreibt SEO dabei eine Reihe von Praktiken, die du auf deine Website anwendest, um sicherzustellen, dass Suchmaschinen deine Website indizieren und richtig auswerten. Anschließend wird sie den Nutzern von Suchmaschinen ausgespielt, im besten Fall unter den ersten Suchergebnissen.

Sobald deine Website von Suchmaschinen gecrawlt wird, konkurriert sie mit Websites, die ähnliche Inhalte anbieten. Je besser das Design und der Inhalt deiner Website sind, desto weiter oben wird sie Website unter den Ergebnissen erscheinen.

SEO ist seinen einzelnen Bestandteilen relativ komplex und umfasst dabei die folgenden Bestandteile:

  • Recherche und Implementierung von Keywords
  • Optimierung des Website-Codes
  • Optimierung der Ladegeschwindigkeit
  • Responsives Webdesign auf allen Endgeräten
  • Verlinkungen von externen Websites, die zu deiner Website führen
  • Positive Online-Bewertungen (Google, Facebook, Trustpilot…)
  • Interne Verlinkungen auf deiner Website, die den Content verknüpfen

SEO ist ein fortlaufender Prozess, der den Unterschied zwischen einer Platzierung auf der ersten Seite der Suchmaschinen-Ergebnisseiten und Seite 300 ausmachen kann. Auf unserem Blog findest du einen ausführlichen Guide zur Suchmaschinenoptimierung für KMU.

Hochwertige Inhalte veröffentlichen

Sowohl die Quantität als auch die Qualität der Inhalte sind für Suchmaschinen relevant. Deshalb ist es wichtig, dass du dir einen Plan erstellst, um hochwertige Artikel und Blogbeiträge auf deiner Website und auf externen Websites zu veröffentlichen. Letztere sollten dabei auf deine Website verlinken, um die Besucherströme umzuleiten.

Wenn du in den Suchmaschinenergebnissen weit oben ranken und immer wieder Besucher auf deine Seite leiten möchtest, solltest du deine Website so oft wie möglich mit neuen und relevanten Inhalten aktualisieren.

Neben statischen Seiteninhalten und Artikeln sind auch Erfahrungsberichte eine gute Möglichkeit, um relevanten Content zu veröffentlichen. Achte darauf, dass deine Inhalte in einem angemessenen, markengerechten Ton verfasst sind, und einen interessanten Schreibstil haben.

Nutzung von Analyse-Tools

Mit den richtigen Tools, kannst du Daten sammeln und dazu nutzen die Leistung deiner Website zu analysieren. Google Analytics und die Google Search Console sowie die Bing Webmaster Tools sind hervorragende Möglichkeiten, um einen schnellen Einblick in deine Zielgruppe und das Nutzerverhalten zu erlangen. Mit diesen Tools kannst du die folgenden Arten von Informationen verfolgen:

  • Tägliche, wöchentliche und monatliche Besucher auf deiner Website
  • Anzahl der Aufrufe einzelner Unterseiten
  • „Absprungrate“ – der Prozentsatz der Nutzer, die deine Website früh verlassen
  • Durchschnittliche Verweildauer der Besucher
  • Fehler, die die Suchmaschinen beim Crawlen des Inhalts haben
  • Kaputte Links auf der Website
  • Keywords, die Nutzer generieren
  • Seitengeschwindigkeit

Regelmäßige Wartung

Webdesign für Selbstständige ist kein einmaliges Vorhaben. Nach der Erstellung soll deine Website aktuell und erfolgreich bleiben. Um erfolgreiche Ergebnisse in den Suchmaschinen zu erreichen und die Sicherheit deiner Seite zu gewährleisten, sollte sie regelmäßig gepflegt und gewartet werden.

Dazu eignet sich ein Wartungsplan, welcher die wichtigsten Faktoren abdeckt und regelmäßig durchgeführt wird. Hier sind ein paar Tipps für die Erstellung eines Wartungsplans:

  • Überprüfe mindestens einmal im Monat die Daten der Webmaster Tools
  • Nutze Traffic-Daten, um deine Zielgruppe besser anzusprechen
  • Nutze Leistungsdaten zur Optimierung und zur Behebung Fehlern
  • Achte darauf, dass dein CMS immer auf dem neuesten Stand ist
  • Führe Sicherheitsscans durch, um deine Website vor Malware zu schützen
  • Veröffentliche kontinuierlich hochwertige Inhalte
  • Finde effektive Wege, um dein Unternehmen online zu vermarkten.
  • Erlaube den Nutzern deiner Website, dir Feedback zu deiner Website zu geben.
  • Behalte deine Konkurrenten und deren Marketing im Auge
  • Führe einmal in der Woche ein Backup der gesamten Website durch

Kurz gesagt

Das Webdesign für Selbstständige ist auf den ersten Blick bestimmt nicht so einfach, wie du es vielleicht vermutet hast. Solltest du währenddessen Hilfe benötigen, vereinbare einen Termin mit uns.
In diesem Guide zeigen wir dir, wie du mit durchdachtem B2B Webdesign interessierte Nutzer in hochqualifizierte Leads konvertierst.
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