BASALTBLOCK.

Professionelle Website erstellen

Du möchtest eine professionelle Website erstellen? In diesem Artikel zeigen wir dir, die genauen Schritte, die du dabei befolgen solltest und geben dir wirksame Tipps.
Datum
9. März 2023
Lesezeit
15 Minuten
Hilfe benötigt?
Professionelle Website Erstellen

Eine professionelle Website kann gleichzeitig Marketinginstrument, Verkaufsplattform, Kommunikationskanal und ein Motor für deine Markenbildung sein. Sie öffnet dir alle Tore, um dein Unternehmen ohne regionale und zeitliche Beschränkungen zu vermarkten und auch komplexe Produkte einfach darzustellen.

Es ist kaum noch möglich, ein Marketing ohne Internetpräsenz zu etablieren. Vom Standort bis zur Produktrecherche suchen Interessenten nach allem, was direkt oder indirekt mit deinem Unternehmen zu tun hat.  Schon eine einfache, gut gestaltete Website kann eine spürbaren Auswirkung auf dein Tagesgeschäft bringen.

Dabei solltest du einige grundlegende Regeln und Tipps beachten, um deiner Website ein professionelles Aussehen zu geben, sie leicht auffindbar zu machen und dein Unternehmen im besten Licht darzustellen.

In diesem Beitrag erklären wir dir Schritt für Schritt, wie du eine Website erstellst, und führen dich durch die einzelnen Phasen, die ein Webdesign durchläuft. Außerdem gehen wir auf die wichtigsten Aspekte der Markenbildung und des Marketings ein, damit deine Website ebenso effektiv wie ästhetisch ist.

Also, schnapp dir einen Kaffee und nimm dir 15 Minuten Zeit. Am Ende solltest du ein besseres Verständnis für die Erstellung einer Website haben.

10 Schritte zur professionellen Website

1. Bestimme das übergreifende Website Konzept  

In 90 % der Fälle dient eine Unternehmenswebsite einem dieser beiden Zwecke: 

  1. Als Plattform für allgemeine Informationen über dein Unternehmen.
  2. Als E-Commerce Plattform für den Handel mit Produkten

Egal, welchen Zweck deine Website verfolgt, es ist wichtig, dass du ein übergreifendes Ziel für deine Website definierst, damit Struktur, Content und visuelle Elemente daran ausgerichtet werden können. Beispiele für ein solches Ziel sind etwa: 

  • Aufruf der Kontaktseite
  • Buchung eines Termins
  • Ausfüllen eines Lead-Formulars
  • Direkter Kauf eines Produktes

Ein klares Ziel ist wichtig, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse und Erwartungen der Nutzer erfüllt werden. Es hilft dabei, eine konsistente Benutzererfahrung zu schaffen und sicherzustellen, dass alle Elemente der Website darauf ausgerichtet sind, dieses Ziel zu erreichen. 

Es ermöglicht dir auch, die Wirksamkeit deiner Seiten zu bemessen und gezielte Verbesserungen vorzunehmen. Ohne ein klares Ziel kann die Nutzererfahrung verwirrend oder unkoordiniert sein, was zu Frustration führen kann. Hier sind vier Gedankenanstöße, die dir dabei helfen, ein Konzept für deine Website aufzusetzen: 

Skizziere deine Zielgruppe: An wen möchtest du kommunizieren? Welche Tonalität ist gefordert?  Wie ist ihr Kenntnisstand über dein Thema? Bevor du auch nur einen Klick machst, solltest du dir darüber im Klaren sein, für wen du die Website aufsetzt.

Lass dich von Konkurrenten inspirieren: Durch einen kurzen Blick auf die Websites der Konkurrenz kann man Ideen für Design, Funktionen oder Inhalte erhalten, die man auf der eigenen Website verwenden kann. Es kann auch dazu beitragen, die Best Practices und Trends in der Branche zu verstehen und zu implementieren.

Erstell eine Sitemap deiner Website: Eine Sitemap visualisiert die Hierachie und Struktur deiner Website. Sie fungiert als eine Art Fahrplan und enthält alle Seiten, Unterseiten und jeweiligen Bestandteile. Tools wie Octopus helfen dir bei der Erstellung.

Professionelle Website erstellen

Bereite visuelle Richtlinien vor: Schriftarten, Farben, Bildmaterial, Logos sind fester Bestandteil deiner Website und bilden das visuelle Grundgerüst. Bevor du später mit der Gestaltung anfängst, sammle alle Elemente, die für die Website relevant werden können. Diese sollten mit deiner Markenidentität übereinstimmen.

2. Bestimme deinen Domainnamen. 

Dein Domainname ist eines der wichtigsten Merkmale deiner Website. Es ist die URL, die du mit deinen Interessenten und Nutzern teilst. Deshalb sollte er beschreibend, leicht zu merken, und schnell abtippbar sein. Versuche, ihn kurzzuhalten und vermeide nach Möglichkeit Abkürzungen, Akronyme und Zahlen, um Missverständnisse zu vermeiden.  

Bestandteil dessen ist deine Top-Level-Domain (TLD). Das ist die Endung am Ende deines Domainnamens, z. B. .de, .net oder .com.  In der Vergangenheit hatte diese einen weitaus höheren Stellenwert, heutzutage kannst du dir eine beliebige Endung aussuchen, dies wird nur minimalen Einfluss haben.

Sobald du deinen neuen Domainnamen ausgewählt hast, überprüfe die Urheberrechte, um sicherzustellen, dass du nicht gegen eine geschützte Marke verstößt. Danach kannst du seine Verfügbarkeit bestätigen und ihn bei einem Domain-Registrar kaufen. Dies sind einige beliebte Domain-Registrierungsstellen:

Solltest du bereits eine Domain haben, die bei einem Hosting Anbieter liegt, bieten die meisten Hoster einen kostenfreien Umzugsservice an, mit dem sie zu deinem gewünschten Anbieter gezogen wird. Solltest du diesen in Anspruch nehmen, achte darauf, dass auch deine E-Mail-Konten und Sub-Domains mit umgezogen werden.

Tipp

Deine Domain ist bezeichnend für alle Inhalte und Informationen deiner Website, wähle deshalb eine Domain, die ein breites Spektrum abdeckt und möglichst allgemein ist.

3. Wähle einen Webhoster.  

Jede Website benötigt ein Hosting – einen Server, auf dem alle Daten gespeichert und von dort aus veröffentlicht werden. 

Das Hosten auf einem eigenen Server ist in den meisten Fällen aus einem Kosten/Nutzen Aspekt nicht sinnvoll. Deshalb solltest du auf einen externen Hoster zurückgreifen. Je nach deinem Budget kannst du zwischen zwei verschiedenen Möglichkeiten wählen. 

Shared Webhosting. In dieser preiswerteren Variante teilst du dir einen Server mit anderen Websites. 

Dediziertes Hosting kostet deutlich mehr, aber dafür bekommst du deinen eigenen privaten Server und musst dir die Performance nicht mit anderen Websites teilen.

Die Anbieter von Webhosting sind nahezu endlos. Die Qualitätsunterschiede sind für den Mittelstand dabei oftmals irrelevant. Wir empfehlen folgende Anbieter:

Wenn du einen Hoster auswählst, solltest du darauf achten, wie gut dieser Fragen zu seinen Serverstandorten und seiner Zuverlässigkeit beantworten kann. Jeder gute Hosting-Anbieter dahin gehend transparente Daten vorweisen können.

Wenn dein Unternehmen wächst, wirst du vielleicht feststellen, dass du zu einem anderen Webhoster wechseln oder sogar mit mehreren Anbietern zusammenarbeiten solltest, um den Traffic deiner Website zu bewältigen. 

4. Wähle dein CMS aus

Die Auswahl des richtigen Content-Management-Systems (CMS) ist ein wichtiger Faktor bei der Erstellung einer Website. Ein CMS erleichtert das Erstellen, Bearbeiten und Verwalten von Inhalten auf der Website und ermöglicht es dem Benutzer, ohne Programmierkenntnisse Änderungen an der Website vorzunehmen. 

Ein gutes CMS bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, eine hohe Flexibilität und Skalierbarkeit sowie eine gute Sicherheit. Mit einem geeigneten CMS können Unternehmen und Organisationen ihre Online-Präsenz verbessern und effektiver mit ihren Kunden und Lesern interagieren. 

Für den Mittelstand eignen sich etwa die folgenden Content-Management Systeme. 

WordPress – WordPress wurde ursprünglich für das Bloggen entwickelt, wird heute aber für eine Vielzahl von Websites genutzt. Es ist einfach zu bedienen und bietet eine große Anzahl von Plugins und Themes, dies es einfach machen die Website Websites zu erweitern. WordPress bietet eine intuitive Benutzeroberfläche und eine robuste Sicherheitsarchitektur. Außerdem ist es sehr flexibel und kann für eine Vielzahl von Website-Typen, einschließlich Blogs, Online-Shops und Unternehmens-Websites, angepasst werden. 

Typo3 – TYPO3 hat sich auf mittelgroße bis große Unternehmens-Websites und Intranets spezialisiert. Es ist bekannt für seine Flexibilität, Skalierbarkeit und bietet Funktionen wie SEO, Mehrsprachigkeit und Zugriffsrechte. TYPO3 erfordert technisches Wissen und Erfahrung in der Verwendung von CMS-Systemen. Es ist eine gute Wahl für Unternehmen, die eine anspruchsvolle und komplexe Online-Präsenz benötigen und die Ressourcen haben, um die Vorteile von TYPO3 zu nutzen.

WIX/Squarespace – WIX und Squarespace sind ein einfache Lösungen für die Erstellung von Websites ohne technisches Wissen oder Programmierkenntnisse. Sie bieten eine visuelle Benutzeroberfläche mit Vorlagen und integrierte Funktionen wie SEO-Optimierung, Hosting und Sicherheit. Obwohl sie in der Regel sehr reduziert in ihrem Umfang sind, sind sie ideal für kleine Unternehmen oder Einzelpersonen, die schnell und einfach eine ansprechende Website erstellen möchten.

Professionelle Website erstellen

Webflow – Webflow ist ideal für Designer, Kreative und kleine Unternehmen, die eine ansprechende und benutzerfreundliche Website benötigen. In seiner Funktionalität funktioniert es ähnlich wie WIX oder Squarespace, bietet aber noch etwas umfangreichere Möglichkeiten zur Individualisierung der eigenen Website. 

Wenn du eine professionelle Website erstellen möchtest, empfehlen wir ohne zu zögern WordPress. Mit diesem bist du auf der sicheren Seite und setzt auf ein flexibles und intuitives System, mit dem sich alle deine Ideen umsetzen lassen.

5. Baue deine Seiten auf. 

Eine professionelle Website ist mehr als nur eine statische Homepage. Du solltest verschiedene Unterseiten erstellen, die sich mit den verschiedenen Aspekten deines Unternehmens befassen, z. B. eine aussagekräftige Seite über das Unternehmen, eine Übersichtsseite deiner Dienstleistungen oder einen Blog mit aktuellen Informationen. Achte darauf, dass jede Seite das übergeordnete Ziel unterstützt, einen klaren Zweck verfolgt und eine spezifische Handlungsaufforderung enthält.

Die Kontaktseite ist eine der wichtigsten Unterseiten auf einer Website, sie ist der direkte Draht zu deinen Kunden. Deshalb solltest du so viele Informationen wie möglich angeben: Telefonnummer, E-Mail-Adresse und den Standort deines Unternehmens und selbstverständlich die Öffnungszeiten.

Gängig ist es auch, Informationen über das Team oder die Mitarbeiter auf einer „Über Uns“-Seite zu platzieren, damit die Nutzer echte Personen mit deiner Marke verbinden können. So schaffst du eine persönliche Komponente auf einer sonst digitalen Plattform. 

Professionelle Website erstellen

Hier ein paar grundlegende Tipps, wie du effektive und relevante Seiten für deine Website erstellen kannst: 

Kommuniziere ein klares Wertversprechen. Fasse alle deine Tätigkeiten in einer klaren, prägnanten Aussage zusammen. Dieses Wertversprechen ist das tragende Element auf deiner Website. Nutzer sollten innerhalb von Sekunden verstehen, was du tust und welchen Mehrwert sie dadurch bekommen. Ein paar gut geschriebene Sätze sind häufig effektiver als Dutzende von schlecht geschriebenen Unterseiten. 

Erstelle unterstützende Seiten. Deine Produkte oder Dienstleistungen sind komplex und benötigen tiefgehende Informationen? Versuch nicht alles auf einer Seite darzustellen und erstelle individuelle Unterseiten, die die relevanten Details eines Themengebiets enthalten.  

Platziere strategische Handlungsaufrufe. CTA-Buttons funktionieren in der Regel am besten, wenn sie zu den jeweiligen Informationen passen. Zum Beispiel ist ein „Jetzt kaufen“-Button auf einer Produktseite sinnvoll, aber ein „Kontaktieren Sie uns“-Button ist auf der „Über uns“-Seite besser geeignet.

Automatisiere deine Performance-Optimierungen. Abhängig davon, welches CMS du verwendest, kannst du deinen Großteil der Geschwindigkeitsoptimierungen automatisieren. Dadurch ersparst du dir viel Zeit, Nerven und vor allem Budget. Eine Website in Ihrer Performance zu optimieren, benötigt sonst einen Webentwickler. 

Vermeide unbearbeitete Stockfotos. Stockfotos können Fluch oder Segen sein. Einerseits helfen sie dir schnell eine professionelle Website zu gestalten, andererseits können sie auch schnell billig und deplatziert wirken. Solltest du Stockfotos verwenden, achte darauf, sie nur von hochwertigen Quellen zu beziehen und farblich aufeinander abzustimmen.

6. Füge die benötigten Features hinzu

Deine Website soll natürlich nicht nur gut aussehen, sie soll auch eine gewisse Funktionalität im Alltag bieten. Je nach Branche oder Fachgebiet könnte deine Website eine Reihe von Funktionen enthalten, die sie für deine Zielgruppe attraktiv machen. Hier ist eine Liste an Beispielen, die häufig im Mittelstand eingesetzt werden.

Terminplanung – Mit Tools wie Calendly oder Microsoft Bookings lässt sich eine schnelle Lösung zur Online-Verwaltung von Terminen implementieren. Eine solche Lösung gibt dir eine schnelle Möglichkeit, kaufbereite Leads zu erfassen. 

Professionelle Website erstellen

Produktkonfigurator – Ein Produktkonfigurator auf einer Website ermöglicht es Kunden, Produkte individuell nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. Er kann dazu beitragen, die Kundenzufriedenheit zu steigern, indem er eine personalisierte Lösung bietet und mögliche Frustrationen durch Unklarheiten vermeidet.

Buchungssystem – Sollte dein Geschäftsmodell auf wiederkehrenden Terminen oder Buchungen basieren, lassen sich diese mit einem Buchungssystem abbilden. Samt Automatisierung und Zahlung. 

E-Commerce – Es ist problemlos möglich eine Online-Shop Funktionalität in deiner Website zu integrieren, die Funktionen wie die Zahlungsabwicklung oder einen Warenkorb enthält.

Kontaktformular – Das wohl gängigste Feature von Websites. Frage beliebige Felder ab und leite diese an eine E-Mail-Adresse weiter. Simpel, effektiv, für den Endnutzer sofort verständlich.

Bewerbungsmanagement – Um Stellenausschreibungen und Bewerbungen effizient zu managen, eignet sich ein zentrales Portal auf deiner Website, das stetig die neusten Informationen enthält und mit dem sich Interessenten einfach bewerben können. 

Für jede dieser Funktionalitäten gibt es individuelle Lösungen, die sich mit deinem CMS verknüpfen lassen. Solltest du keine Software für deinen Zweck finden, buche einen kostenfreien Termin mit uns und wir schauen uns die Sache an.

7. Benutzerfreundlichkeit priorisieren

Um sicherzustellen, dass jeder Nutzer eine positive Erfahrung mit deiner Website hast, solltest du dich auf das Nutzererlebnis konzentrieren. Eine attraktive Website allein reicht nicht aus, wenn sie nicht reibungslos funktioniert. Um das zu erreichen, solltest du dabei auf folgende Aspekte achten:

Navigation: Für eine optimale Website-Navigation solltest du sicherstellen, dass die Struktur der Website klar und intuitiv ist. Nutzer sollten über das Hauptmenü oder interne Links leicht zwischen den Seiten und Unterseiten navigieren können.

Hierarchie der Inhalte: Die Hierarchie ist eines der wichtigsten Gestaltungsprinzipien, weshalb du ihr besondere Aufmerksamkeit schenken solltest. Ziel ist es, den Nutzern Stück für Stück die relevanten Inhalte zu präsentieren, ohne dass sie überfordert wirken oder missverständlich sein können. Dies lässt sich z.B. durch Größe, Farbe und Platzierung der einzelnen Elemente erzielen.

Call-To-Action: CTAs sind Buttons oder Links, die den Besuchern deiner Website zu einer direkten Handlung auffordern. Sie können die Besucher dazu bringen, sich „kostenlos zu registrieren“, „Termin vereinbaren“ oder „Mehr erfahren“. Kurz gesagt, sagen sie den Besuchern ausdrücklich, was sie machen sollen, und geben einen kurzen Einblick, was nach dem Klick passieren wird.

Lesbarkeit: Die Lesbarkeit deines Textes sollte selbstverständlich sein, ist sie aber häufig nicht. Achte darauf, dass du klare Schriftarten und angenehme Schriftgrößen verwendest, dass deine Textfarben gut mit den Hintergrundfarben harmonieren und dass du genügend Whitespace auf deiner Seite hast.

Footer: Der untere Teil deiner Website wird als Footer bezeichnet. Footer sind für die Besucher der Website nicht sofort sichtbar, können jedoch die User-Experience beeinflussen. Platziere in diesem die wichtigen Kontaktinformationen, Unterseiten und sonstige Ressourcen, die auf jeder Seite verlinkt werden sollen. 

8. Teste und veröffentliche deine Website.  

Bevor du bekannt gibst, dass deine professionelle Website online ist, solltest du sicherstellen, dass sie in allen gängigen Browsern wie Microsoft Edge, Firefox, Safari und Chrome funktioniert. Klicke jede Seite und Funktion durch, um sicherzustellen, dass Bilder richtig angezeigt werden, die Links korrekt sind und das Format fehlerfrei dargestellt wird. 

Dabei kommen mehr als 60 % deiner Nutzer über mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets. Achte darauf, dass sie auch auf kleinen Bildschirmgrößen fehlerfrei angezeigt wird.  

Dieser Schritt ist besonders wichtig, da Google und andere Suchmaschinen ihre Suchergebnisse mittlerweile nach “Mobile-First” priorisieren. Das heißt, die Leistung deiner mobilen Website ist maßgeblich für deren Platzierung.

Eine weitere wichtige Software, die du einbinden solltest, ist ein Analysetool wie Google Analytics. Sobald die Website online ist, kannst du mit diesem die Leistung der Seite überwachen und anhand der Analysen feststellen, warum eine bestimmte Seite gut- oder schlecht performt. 

Außerdem kannst du den Erfolg deines Marketings bemessen und nachvollziehen, welche Inhalte wirksam sind. Wenn du das Analysetool erst nach Livegang einbindest, entgehen dir wertvolle Daten, die dir bei der Optimierung helfen. 

Der Prozess des Testens und der Analyse ist zwangsläufig viel Arbeit und erfordert ein wachsames Auge. Bedenke jedoch: Jede fehlerhafte Darstellung, lässt deine Website unprofessionell wirken. Dieser Eindruck steht dann repräsentativ für den ersten Kontakt mit deinem Unternehmen.

9. Relevante Inhalte erstellen

Es ist so weit: Deine Website ist online. Du hast sie auf Social-Media geteilt, E-Mails versendet und alle Beteiligten haben sie einmal angeklickt. Und jetzt? 

Nachhaltigen Traffic zu generieren, kann eine ziemliche Herausforderung sein. Damit deine Website nicht im Erdboden versinkt und um niedrigen Besucherzahlen entgegenzuwirken, solltest du eine durchdachte Content-Marketing-Strategie entwickeln. 

Eine solche Strategie deckt das Erstellen und die Veröffentlichung von hochqualitativen Inhalten ab, die für deine Zielgruppe relevant sind. Content-Marketing ist eine der gängigsten Methoden, um Nutzer auf eine Website zu leiten und mit ihnen zu interagieren. Hier sind drei Möglichkeiten, wie du damit starten kannst.

Integriere einen Blog: Es gibt viele Gründe, Zeit und Mühe in einen Blog zu investieren. Abgesehen von der Tatsache, dass du mit einem Blog schnell und effizient relevante Informationen veröffentlichen kannst, kann sich er sich außerdem positiv auf die Besucherzahlen deiner Website auswirken. Wichtig ist dabei, dass du ausführliche, gut recherchierte Artikel veröffentlichst, die auch einen handfesten Mehrwert für deine Leser bieten.

Veröffentliche Fallstudien deiner Kunden. Referenzen, Testimonials und Beispiele aus der Praxis sind bedeutungsvoll, um Interessenten von deinem Unternehmen zu überzeugen. Sie vermitteln einen unabhängigen Blick auf deine Produkte und Dienstleistungen. Achte darauf, dass du handfeste Resultate präsentierst und dich nicht zu sehr selbst ins Rampenlicht stellst.

Etabliere einen Newsletter: Unaufdringliche Marketing-E-Mails, wie z. B. ein branchenspezifischer Newsletter, können mit relevanten Inhalten, die Leser auf deine Website weiterleiten. Durch Tools wie SendInBlue oder RapidMail kannst du schnell und kostengünstig eine erfolgreiche E-Mail-Marketingkampagne mit anpassbaren Layouts und Automatisierung erstellen.

10. Starte mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO). 

SEO ist der mächtigste Marketing-Kanal, wenn es um die Generierung von qualifiziertem und nachhaltigem Traffic geht. Hierzu solltest du eine langfristige SEO-Strategie aufstellen, die deine Website in den ersten Ergebnissen der Google Suche platziert

Wenn du von Anfang an relevante Keywords in deine Inhalte einbaust und dich schon beim Start deiner Website stark auf SEO konzentrierst, kannst du innerhalb von einigen Monaten Traffic generieren. 

SEO ist ein ziemlich komplexer Kanal und in seiner Gänze nicht in ein paar Zeilen abzuhandeln. Wenn du deine Website aufbaust, können dir jedoch diese SEO-Tipps dabei helfen, in den Suchergebnissen weiter nach oben zu kommen. 

Recherchiere deine Keywords. Wähle Keywords, die für dein Unternehmen relevant sind und nach denen deine potenziellen Kunden online suchen. Tools wie der Google Keyword Planner helfen dir, das Suchvolumen und die Schwierigkeit für diese Keywords zu ranken, besser abzuschätzen.

Veröffentliche neue Inhalte. Regelmäßige Veröffentlichungen in deinem Blog oder das Hinzufügen von Inhalten zu deiner Website signalisieren den Suchmaschinen, dass deine Website für die gewählten Suchbegriffe aktuell und relevant ist. Wähle dabei Themen nach dem Interesse deiner Zielgruppe aus. 

Verknüpfe interne und externe Links. Interne Links zeigen auf andere Unterseiten deiner Website. Externe Links zeigen auf Websites von anderen Unternehmen. 

Beide Arten helfen Google deine Website besser zu verstehen und interpretieren zu können. Achte darauf, dass die Links sinnvoll sind und in den Kontext passen.

Optimiere deine Bilder. Komprimiere Bilder, damit sie die Ladezeit deiner Website nicht verlangsamen. Das Gleiche gilt für Videos: Achte darauf, dass diese schnell geladen werden und nicht gleich die gesamte Website verlangsamen. Die Metadaten der Bilder, z. B. Tags und Bildunterschriften, sind eine wichtige Möglichkeit, deine Keywords einzubauen und den Suchmaschinen mitzuteilen, worum es in den Bildern geht.

Optimiere die Geschwindigkeit deiner Website. Die Unterseiten sollten so schnell wie möglich geladen werden; ideal ist eine Ladezeit von wenigen Sekunden. Du kannst kostenlose Geschwindigkeitstests wie Google PageSpeed Insights verwenden, um zu überprüfen, ob deine Website optimal funktioniert.

11. Pflege deine Website

Deine Website soll wie eine gut geölte Maschine laufen. Für das Nutzererlebnis, für deine Kundenakquise und vor allem für deine Zeit. Damit das gewährleistet werden kann, solltest du die Website regelmäßig pflegen, warten und updaten.

Die Pflege deiner Website kann sich zwar wie eine große Aufgabe anfühlen, soll aber nicht überwältigend sein. Es gibt ein paar einfache Schritte, mit denen du sie mit geringem Aufwand in Schuss halten kannst. Dazu gehören z. B.:

  • Die Aktualisierung deiner Inhalte 
  • Die technische Instandhaltung von Erweiterungen und Hosting 
  • Das Einhalten von neuen Datenschutzbestimmungen
  • Dem Entfernen von defekten Links und Seiten

Es ist wichtig, dass deine professionelle Website immer so aktuell wie möglich ist. Deshalb solltest du sie regelmäßig mit Blogbeiträgen zu aktuellen Branchenereignissen, neuen Angeboten sowie Unternehmensnachrichten aktualisieren. Außerdem solltest du mindestens einmal im Monat überprüfen, ob dein CMS und alle Add-ons auf dem neuesten Stand sind. 

Wenn du deine Website mit frischen, aktuellen Inhalten pflegst und technische Probleme schnell behebst, brauchst du dir keine Sorgen um die Funktionalität und Performance deiner Website zu machen.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel kostet eine Unternehmenswebsite? 

Wenn du eine Unternehmenswebsite von einem Webentwickler oder einer Agentur erstellen lässt, liegen die durchschnittlichen Kosten meist zwischen 1.000 und 10.000 €. Diese variieren dabei maßgeblich abhängig vom Design, Funktionen, Umfang Entwicklungsmethode und der Erfahrung der ausführenden Agentur.

Wie lange dauert es, eine Website zu erstellen? 

Die Erstellung einer Website kann ein paar Wochen bis zu mehreren Monaten dauern. Aus der Erfahrung im Mittelstand liegen zwischen erster Idee und Livegang meist nicht mehr als zwei Monate. 

Was soll meine Website beinhalten? 

Deine Website sollte natürlich die grundlegenden Informationen über dein Unternehmen enthalten. Außerdem solltest du alles über deine Produkte und/oder Dienstleistungen, kommunizieren, was für Nutzer relevant sein könnte. Testimonials oder Kundenbewertungen, Jobangebote und Informationen rund den deine Website ab und vermitteln eine persönliche Komponente.

Welches CMS sollte man verwenden? 

Es gibt kein richtiges CMS für alle Websites, da jedes Unternehmen unterschiedliche Anforderungen hat. Es ist wichtig, eine gründliche Recherche durchzuführen und die spezifischen Anforderungen deiner Website zu berücksichtigen, bevor du eine Entscheidung triffst. Einige beliebte Optionen sind WordPress, Typo3, Wix, Squarespace und Webflow.

Wo starte ich?

Skizziere die wichtigsten Elemente, die du auf der Website kommunizieren willst und stelle eine Sitemap auf. Von dort an fängst du an, einzelne Unterseiten zu erstellen und baust diese Schritt für Schritt aus. Eine gute Website benötigt viel Zeit, Erfahrung und vor allem ein tiefgehendes Verständnis für deine Zielgruppe.

Die Kosten für die Erstellung einer Website können, aufgrund von verschiedenen Faktoren, zwischen 1.000 und 10.000 € liegen und die Erstellung einer einzigen Website kann je nach Art, Design und Funktionen mehrere Wochen bis Monate in Anspruch nehmen.

Kurz gesagt

Du willst eine professionelle Website erstellen? Dann sollten diese Schritte dir dabei helfen, dein Unternehmen im Web zu positionieren. Solltest du währenddessen Hilfe benötigen, buche einen kostenfreien Termin mit unseren Experten.
Nach über 50 betreuten Projekten konnten wir einige Insights sammeln. Hier ist eine Liste an SEO Tipps.
In diesem Guide geben wir dir den exakten Prozess, wie wir unsere B2B SEO Kunden von 0 auf 50.000+ Besucher im Monat skalieren.